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#161 - IT-Blueprint statt ERP-Monolith: Wie Megabad mit Cloud Native, offenen APIs und KI-Governance schneller wächst

Es gibt eine Frage, die in Digitalprojekten selten offen gestellt wird, weil die Antwort teuer ist: Was kostet dich dein aktuelles Kernsystem eigentlich an Wachstum? Nicht an Lizenzen, nicht an Betrieb, sondern an Geschäft, das du nicht gemacht hast, weil die Umsetzung zu lange dauerte. Stefan Beyler, Group CTO und Mitglied der Geschäftsführung bei Megabad, hat auf diese Frage eine unbequem klare Antwort und im insights!-Gespräch mit Joubin Rahimi liefert er den Blueprint dazu.

Joubin RahimiJoubin RahimiManaging Partner · synaigy

Lesezeit: 6 Min.

Podcast cover with two men on a purple gradient background and German text about the CFO being the reason IT is not moving.
Bei Neckermann habe ich gemerkt: Da wirst du als IT-Chef nach Zahlen, Daten, Fakten gesteuert. Du kannst nicht innovativ werden, du kannst keine Veränderungen mehr treiben, du kannst keine Ideen entwickeln, weil dein OpEx und dein CapEx auf den Punkt genau hinten rauskommen müssen. Und da habe ich mir geschworen: Ich werde in meinem Leben niemals mehr an den CFO berichten. Es ist sehr schwierig, als IT-Leiter unter dem CFO richtige Performance zu bringen, außer nur zu verwalten.
Stefan BeylerGroup CTO, Megabad

Es gibt eine Frage, die in Digitalprojekten selten offen gestellt wird, weil die Antwort teuer ist: Was kostet dich dein aktuelles Kernsystem eigentlich an Wachstum? Nicht an Lizenzen, nicht an Betrieb, sondern an Geschäft, das du nicht gemacht hast, weil die Umsetzung zu lange dauerte. Stefan Beyler, Group CTO und Mitglied der Geschäftsführung bei Megabad, hat auf diese Frage eine unbequem klare Antwort und im insights!-Gespräch mit Joubin Rahimi liefert er den Blueprint dazu.

Stefan bringt rund 20 Jahre Handel mit. Er war CIO bei Gerry Weber, New Yorker, Neckermann und s.Oliver, bei letzterem auch als Chief Innovation Officer, und verantwortet bei Megabad heute IT und Logistik. Genau diese Mischung aus Sanierung, Konzernerfahrung, Cyberangriff und inhabergeführtem Handel macht seine Positionen so belastbar. Sie sind nicht am Whiteboard entstanden, sondern im Betrieb.

Warum dein ERP-Monolith der teuerste Mitarbeiter im Unternehmen ist

Bevor Stefan in einer Organisation irgendetwas verändert, stellt er drei Fragen: Wo steht die IT, wie flexibel ist sie und wie teuer ist sie? Die Kostenfrage nimmt ihm jeder CFO sofort ab. Interessant wird die zweite. Denn Flexibilität ist im Handel keine Kür, sondern Überlebensbedingung. Geschäftsmodelle verändern sich permanent, Sortimente, Kanäle, Märkte und Preislogiken ebenso. Ein System, das jede Änderung mit einem Change-Antrag und einem halben Jahr Wartezeit quittiert, ist damit kein Werkzeug mehr, sondern ein Veto.

Deshalb hat Megabad einen Architektur-Blueprint erstellt, mit einem sehr konkreten Ziel: herausfinden, wo genau das ERP-System bremst und wie der bestehende Monolith schrittweise abgelöst werden kann. Sein Modell dafür ist ein schmaler digitaler Backbone, der ERP-fähig sein muss, plus schnelle, austauschbare Systeme daneben. Stefan nennt sie Schnellboote. In der Sprache des Marktes heißt das Composable Commerce, doch die eigentliche Pointe ist wirtschaftlich, nicht technisch: Du finanzierst deine Modernisierung aus Projekten, die selbst Geld verdienen, z.B. einem neuen Frontend.

„SAP gar nicht“: eine Provokation mit Rechenaufgabe

Auf die Frage, ob er der klassische SAP-Freund sei, antwortet Stefan ohne Umschweife: SAP gar nicht, weil zu teuer. Man muss diese Position nicht teilen, um ihre Logik zu sehen. Die Ablösung einer gewachsenen Suite ist brutal aufwendig, kostet enorm viel Geld und bringt dem Unternehmen zunächst genau null zusätzlichen Umsatz. Wer den Weg aus dem Monolithen sucht, muss ihn also über wertschöpfende Projekte gehen, nicht über ein Migrationsprojekt als Selbstzweck.

Sein Prinzip für die Systemauswahl ist entsprechend nüchtern und für Anbieter unangenehm knapp. Wer nicht Cloud Native ist, ist nicht in der Auswahl. Wer es ist, bekommt einen zeitlich befristeten Proof of Concept mit einem vorab definierten Ergebnisziel. Erst danach wird über Partnerschaft geredet. Das klingt hart, spart aber genau die Monate, in denen sonst Präsentationen verglichen werden statt Systeme.

•    Ist-Stand ehrlich erheben: Wo steht die IT, wie flexibel ist sie, wie teuer ist sie?

•    Architektur-Blueprint statt Bauchgefühl: Wo genau sitzen die Hemmschuhe im Kernsystem?

•    Schmaler Backbone plus austauschbare Satellitensysteme über offene Schnittstellen.

•    Modernisierung aus Projekten finanzieren, die messbar Umsatz bringen.

•    PoC mit klarem Ergebnisziel als Eintrittskarte, nicht die Anbieterpräsentation.

Serviceorientierte Architektur ist 22 Jahre alt und trotzdem State of the Art

Eine der ehrlichsten Passagen des Gesprächs ist die, in der Stefan die Neuheit seines Ansatzes selbst relativiert. 2004 flog er in die USA, um sich Enterprise Application Integration anzusehen, damals das große Schlagwort, und traf auf ein Unternehmen, das bereits serviceorientierte Architektur predigte. Über zwei Jahrzehnte später ist genau das der Standard, den er heute umsetzt: keine zentrale Allmacht, sondern Services, die sich überall andocken lassen.

Für Digital-Entscheider ist das eine kleine Entlastung und eine große Mahnung gleichzeitig. Entlastung, weil du keine exotische Technologie brauchst, um schnell zu werden. Mahnung, weil das Problem selten die Technik ist. Es sind die Entscheidungen, die niemand trifft, und die Abhängigkeiten, die man aus Bequemlichkeit stehen lässt.

Maximal Cloud: Wenn dich ein Hackerangriff die Wahrheit lehrt

Bei der Cloud-Frage antwortet Stefan mit zwei Worten: maximal Cloud. Sein Argument ist dabei weniger Kosten und weniger Bequemlichkeit, sondern Sicherheit, Skalierungsfähigkeit und Veränderungsfähigkeit. In seiner Zeit bei Gerry Weber erlebte er einen Cyberangriff, und die Bilanz danach war eindeutig: Was in der Cloud lag, war sicher. Was nicht in der Cloud lag, war betroffen.

Dazu kommt eine Beobachtung, die schwer zu widerlegen ist. Bei einem Hyperscaler arbeitet eine sehr große Zahl von Menschen an nichts anderem als Sicherheit. An deinem On-Premise-System arbeitet daran im Regelfall niemand in Vollzeit. Zwei-Faktor-Authentifizierung und die übrigen Hausaufgaben bleiben natürlich deine Verantwortung. Bei Megabad steht heute kein einziger eigener Server mehr im Haus, die Fläche wird für Logistik genutzt. Ein Satz, der übrigens mehr über Priorisierung verrät als jede Strategiefolie: Lagerfläche verdient Geld, Serverräume nicht.

Souveränität heißt nicht Serverstandort, sondern Wechselfähigkeit

Souveränität ist gerade das politisch aufgeladenste Wort der Branche, und Stefan dreht es konsequent ins Operative. Er nennt es Business-Souveränität. DSGVO-Konformität und Datenschutz sind für ihn selbstverständlich, aber sie sind nicht das Ziel. Das Ziel ist, jederzeit handeln zu können. Sein Beispiel: Sein Rechenzentrumspartner in Köln macht einen guten Job, aber wenn es nötig wäre, könnte er morgen wechseln. Diese Freiheit ist keine Verhandlungsfrage, sie ist ein Ergebnis von Architekturarbeit.

Konkret bedeutet das: offene APIs als Einkaufskriterium, saubere Datenstrukturen als Voraussetzung, kein bewusstes Einbetonieren in anbieterspezifische Features. Interessant ist dabei sein pragmatischer Realismus. Er würde amerikanische Anbieter gerne reduzieren, weiß aber, dass es bei Microsoft und Azure für ihn praktisch keine Alternative gibt. Genau deshalb baut er die Wechselfähigkeit ein, statt sich auf politische Stabilität zu verlassen. Wenn sich Preise oder Rahmenbedingungen plötzlich ändern, ist Handlungsfähigkeit der einzige echte Schutz.

•    Offene Schnittstellen und APIs als hartes Auswahlkriterium bei jeder Software.

•    Datenstrukturen so bauen, dass Systeme austauschbar bleiben.

•    Vendor Lock-in aktiv vermeiden, auch bei sehr komfortablen Plattformfunktionen.

•    Wechselfähigkeit regelmäßig prüfen, nicht erst im Krisenfall.

500.000 Produkte in sechs Monaten: Geschwindigkeit ist eine Entscheidung

Wie viel diese Architekturdisziplin wert ist, zeigt das PIM-Projekt. Megabad hat rund 500.000 verschiedene Produkte, dazu mehrere Sprachen. Der Markt kalkulierte für die Migration mindestens zwei Jahre. Umgesetzt wurde sie in sechs Monaten, mit einem Cloud Native PIM, das aus einem etablierten deutschen Anbieter heraus neu gebaut wurde. Lernkurven gab es, aber sie wurden in der Partnerschaft genommen, nicht im Lastenheft ausgeschlossen.

Noch aussagekräftiger ist die zweite Zahl. Wenn Megabad in ein neues Land geht, steht das Setup in 30 Tagen, mit neuer Sprache und neuer Währung. Das ist der Punkt, an dem Architektur aufhört, ein IT-Thema zu sein, und zu einer Wachstumsfrage wird. Wer Expansion in Monaten rechnet, verliert gegen den, der sie in Wochen rechnet, unabhängig davon, wer das schönere Zielbild hat.

Alle Zahlen für alle: Transparenz, die auch dir selbst weh tut

Megabad ist konsequent Data-Driven. Auftragsdaten liegen cloudbasiert in Snowflake, darauf sitzt ein Reporting in Power BI, mit klar definierten KPI und einem festen Rhythmus: täglich, wöchentlich, monatlich, jährlich. Jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter kann diese Zahlen sehen, im Leitstand und auf Bildschirmen im Haus. Durchlaufzeiten, Schwellenwerte, Monatsziele, alles offen. Kommt der Checkout ins Straucheln, informiert das System sofort, per Nachricht oder Mail.

Spannend ist, was diese Transparenz mit der Kultur macht. Megabad hat keinen Betriebsrat, sondern Interessenvertreter, mit denen sich Stefan alle vier Wochen zusammensetzt. In der Logistik hängt ein Bonus am Umsatz, für alle gleich und anteilig. Und wenn es in Peak-Zeiten eng wird, wird das in der Halle offen adressiert. Das funktioniert nur, weil vorher niemand die Zahlen versteckt hat. Der unbequeme Teil daran: Wenn alle die Kennzahlen sehen, sieht man auch die Probleme der IT sofort. Genau das ist der Preis für Glaubwürdigkeit, und er ist deutlich niedriger als der Preis für den sogenannten Wassermelonen-Status, außen grün und innen rot.

Operative Exzellenz zuerst, sonst hört dir niemand zu

Auf die Frage, was er seinem 20 Jahre jüngeren Ich mitgeben würde, antwortet Stefan mit zwei Worten: operative Exzellenz. Und zwar nicht als Gegensatz zur Innovation, sondern als deren Voraussetzung. Solange irgendetwas hängt, solange Prozesse nicht laufen, ist die IT der Schuldige, und aus dieser Position heraus setzt niemand Ideen durch. Wer den Betrieb im Griff hat, verdient sich das Recht, über die Zukunft zu sprechen.

Dazu passt sein Blick auf Karrieren, und der wird polarisieren. Er selbst hat nicht fertig studiert, seinem Sohn riet er zur Lehre statt zum Studium, und er hält es für einen Fehler, bis Ende zwanzig zu studieren, ohne je gearbeitet zu haben. Fachlichkeit ist für ihn ohnehin nicht der entscheidende Faktor. Emotionale Intelligenz, respektvoller Umgang mit Menschen, echtes Leadership, das seien die Dinge, mit denen man heute gewinnt, nicht die Frage, wie gut jemand prompten kann. Sein Bild dafür bleibt hängen: Der Fußabdruck im Schnee muss deiner sein.

Was du morgen konkret anders machen kannst

Der Wert dieser Folge liegt nicht in einer neuen Technologie, sondern in einer Reihenfolge. Erst Ist-Stand, dann Architektur, dann Geschwindigkeit, dann KI, und über allem eine Governance, die den Betrieb schützt. Wenn du gerade an einem Legacy-Kern hängst, ist die relevante Frage nicht, welches Zielbild am schönsten aussieht, sondern welches erste Projekt gleichzeitig Umsatz bringt und den Monolithen entlastet.

Und die zweite Frage stellt sich Stefan Beyler selbst am schärfsten: Könntest du morgen wechseln? Wenn die Antwort nein ist, hast du keine Cloud-Strategie und keine Souveränität, sondern einen Vertrag. Genau da lohnt es sich, in die vollständige insights!-Folge einzusteigen, denn Stefan spart sich Diplomatie und liefert stattdessen Begründungen.

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Joubin Rahimi

Grandios, dass ihr wieder dabei seid zu einer neuen Folge von insights! Mein Name ist Joubin, Joubin Rahimi, und heute mit dabei Stefan Beyler von Megabad. Hi Stefan!

 

Stefan Beyler

Hallo Joubin! Schön, dass du da bist heute.

 

Joubin Rahimi

Total gerne, weil ich bin bei dir.

 

Stefan Beyler

Genau.

 

Joubin Rahimi

Häufig ist es ja umgekehrt, dass sie dann zu uns kommen auf die Couch, aber wir haben ja ein viel geileres, ein mega Setup, würde ich gerade sagen.

 

Stefan Beyler

Extra für den Termin heute.

 

Joubin Rahimi

Mega Setup bei Megabad. Also, vielleicht magst du zwei, drei Sätze zu dir sagen.

 

Stefan Beyler

Ja, sehr gerne.

 

Joubin Rahimi

In die Tiefe einsteigen.

 

Stefan Beyler

Genau. Also, mein Name ist Stefan Beyler. Ich bin Geschäftsführer bei Megabad und verantworte IT und Logistik seit 4 Jahren.

 

Joubin Rahimi

Und also kurz und knapp: Stefan hat eine riesengroße Vita und ich weiß, als kleiner IBM-Vertriebler warst du mal auf einer IBM-Veranstaltung auf der Bühne und hast was zu S/Oliver erzählt.

 

Stefan Beyler

Also vielleicht noch ein paar Sätzchen aus meiner Vergangenheit. Bei S. Oliver war ich der Chief Innovation Officer, damals auf der Bühne bei der IBM. Dann war ich bei Neckermann, war bei New Yorker, dann vorher hier Megabad, 4 Jahre bei Gerry Weber. Ja, also ein paar Tage ist hier auch schon auf dem Buckel.

 

Joubin Rahimi

Und was mich total freut, ist, dass wir heute hier sind. Bei Innovation hast du ja gerade schon gesagt, bei S. Oliver. Und du machst hier Menge an Innovation und setzt auch eine Menge neu um, wo ja, ich glaube, viele auch einfach was davon mitnehmen können. Jetzt dürfen wir einen Teil begleiten, da gehen wir heute nicht drauf ein, sondern mich würde viel mehr interessieren, was so dein Blueprint ist für Unternehmen innerhalb der IT, was sie machen sollten, was wichtig ist.

 

Stefan Beyler

Sehr spannende Frage.

 

Joubin Rahimi

Breit formuliert. Ich habe auch gesagt, ich stelle die Fragen nicht im Vorfeld vor.

 

Stefan Beyler

Nein, ich habe sie ja vorher nicht gehört, die Frage. Ja, also das Blueprint für IT-Organisationen am Ende des Tages. Ich bin ja in vielen Organisationen reingekommen und habe mir erst mal einen Ist-Stand hergestellt. Wo steht eigentlich die IT? Wie flexibel ist die IT und wie teuer ist die IT? Und am Ende des Tages muss man ja eine hochflexible IT entsprechend liefern. Und muss Veränderungsfähigkeit liefern und muss sie natürlich auch zum kostengünstigen Rahmen entsprechend aufsetzen.

 

Joubin Rahimi

Darf ich da kurz einhaken? Günstiger Rahmen, macht jeder Plan Haken dran. Jeder CFO sagt: Ja, super, der Stefan. Aber warum flexibel?

 

Stefan Beyler

Ja, weil die Geschäftsmodelle sich in der Regel— ich bin jetzt seit 20, 25 Jahren im Handel— die Geschäftsmodelle ändern sich permanent. Deswegen musst du Systeme haben, die sich auch entsprechend schnell verändern können. Deswegen braucht man gute Architekturprinzipien, um diese Dinge auch schnell verändern zu können. Wichtig war auch hier bei Megabad zum Beispiel, um kurz auf Megabad einzugehen, wir haben ja einen Architektur-Blueprint gemacht, um rauszufinden, was sind die Hemmschuhe des ERP-Systems, wo sind wir langsam, wo können wir schneller werden und wie werden wir diesen Monolithen, den wir heute haben, quasi ablösen und mit schnellen Systemen ich nenne es immer Schnellboote, zu adaptieren und dann schnelle Businessprozesse zu ermöglichen.

 

Joubin Rahimi

Also bist du nicht der klassische SAP-Freund, der sagt, ich packe alles in so ein SAP-System rein?

 

Stefan Beyler

Nein, ich bin eher der Freund, der sagt, also SAP gar nicht. Ich bin der, weil es zu teuer. Ich bin eher der Freund, der sagt, ich brauche einen schmalen digitalen Backbone, der muss ein ERP-fähiges System darstellen für mich. Binde gute, schnelle Schnellboote an, die ich gut adaptieren kann, wie so ein PIM-System oder Content-System oder was auch immer. Das kann nicht in einem zentralen modulischen System sein.

 

Joubin Rahimi

Warum glaubst du, dass viele der CIO-Kollegen weiterhin doch diese, also wir bekommen es ja auch mit, ganz häufig SAP, Microsoft, Dual Vendor Strategie, pack alles da rein.

 

Stefan Beyler

Die Schwierigkeit ist ja,

 

Joubin Rahimi

wir freuen uns immer auf die Projekte, weil die sind immer 30 bis 40% aufwendiger,

 

Stefan Beyler

Ja, aber die Schwierigkeit, jetzt von gestandenen SAP-Umfeld in eine neue Welt zu gehen, ist natürlich brutal, kostet extrem viel Geld und hilft ja erstmal der Firma nicht weiter. Du musst ja irgendwelche Projekte schaffen, damit du dir deine Projekte verdienen kannst. Also ich mache Projekte, indem ich, wie mit euch gemeinsam, zu sagen, wir machen jetzt ein neues Frontend, damit verdienen wir mehr Geld. Weil wir mehr Business-Prozesse gewährleisten können und damit schaffen wir es, durch den mehr Income uns Geld zu nehmen, auch für die nächsten Projekte. Wenn du SAP ablöst, das ist ja, gut, brauchen wir nicht drüber reden, das ist ja viel zu teuer.

 

Joubin Rahimi

Das Thema Flexibilität, wie bekommst du das hin? Du sagst, okay, die Systeme müssen irgendwie flexibel sein.

 

Stefan Beyler

Ja, ich schaue mir halt Systeme an, die extrem gute Schnittstellen haben. Ich versuche oder ich baue eine sogenannte serviceorientierte Architektur, wo ich mit Webservices an die Systeme mich andocken kann, kann die dann interagieren lassen.

 

Joubin Rahimi

Das hat sich nicht verändert.

 

Stefan Beyler

Nein, ich weiß noch, 2004 bin ich mal nach USA geflogen und habe mir da Enterprise Application Integration, das war damals das Schlagwort, angeschaut und habe mich schlau gemacht und habe eine Firma gefunden, Office Depot, In Boston war das gewesen, genau, und die haben serviceorientierte Architektur damals gepredigt.

 

Joubin Rahimi

Vor 22 Jahren.

 

Stefan Beyler

Und das ist heute eigentlich State of the Art. Man braucht serviceorientierte Architektur und nicht den Monolithen, sondern Services, die man entsprechend überall konnektieren kann.

 

Joubin Rahimi

Und sagst du Cloud oder nicht Cloud?

 

Stefan Beyler

Maximal Cloud.

 

Joubin Rahimi

Maximal Cloud.

 

Stefan Beyler

Aber rein erstmal schon aus Veränderungsfähigkeit, Skalierungsfähigkeit und Sicherheit. Sicherheit ist für mich, ich habe ja bei Gerry Weber, war ich ja 4 Jahre CEO und hatte dort auch einen Angriff gehabt, eine Hackerattacke und alle Systeme, die in der Cloud waren, waren sicher und alle, die nicht in der Cloud waren, waren betroffen. Also für mich maximal Cloud, weil ich glaube, ich weiß gar nicht, wie viele Microsoft-Mitarbeiter es gibt auf der Welt, die wahrscheinlich zu 80% Security arbeiten und bei deinem On-Premise-System arbeitet wahrscheinlich keiner auf Security.

 

Joubin Rahimi

Deswegen. Und eigentlich, das wäre auch meine Frage gewesen, ist das ein typisches Modell, was du auch woanders siehst?

 

Stefan Beyler

Also ich sehe immer mehr, dass die Leute natürlich jetzt in die Cloud gehen. Es geht ja fast gar nicht mehr ohne Cloud, aber es ist faktisch so, du kannst dein System gar nicht so sicher machen wie die Cloud, muss ich ganz ehrlich sagen. Natürlich musst du bestimmte Faktoren einsetzen, Zwei-Faktor-Authentifizierung und den ganzen Kram. Und wenn du das alles eingesetzt hast, dann ist das Kein Problem.

 

Joubin Rahimi

Deutsches Sicherheitsfirma.

 

Stefan Beyler

Also wir haben ja keinen einzigen Server hier. 0,0. Alles, was wir hier hatten, habe ich alles weggemacht.

 

Joubin Rahimi

Ihr habt hier dafür Lagerfläche. Darum verdient ihr mehr Geld.

 

Stefan Beyler

Und das ist das Entscheidende. Wir brauchen Lagerfläche.

 

Joubin Rahimi

Sicherheit, ganz schnell ist ja Souveränität so ein Thema. Wie wichtig ist Souveränität? Und Souveränität kannst du ja von Datensouveränität, ist sie in Deutschland oder Europa oder Amerika, oder auch Souveränität, fand ich auch spannend, Ich bin dann souverän, wenn ich frei in meinen Handlungsentscheidungen bin. Wie stark fließt das?

 

Stefan Beyler

Also wir nennen es eher Business-Souveränität schon. Also Datensouveränität, ja, in Europa wollen wir natürlich DSGVO-konform sein entsprechend, aber durch die Schnittstellen und die Möglichkeit, Dinge zu adaptieren, Schnellboote wegzunehmen, ranzunehmen, vernünftige Datenstrukturen zu haben, das ist die maximale Flexibilität und die Souveränität. Damit können wir jederzeit, ich kann jederzeit heute mit meiner Struktur, ich bin heute bei NetCologne im Datacenter, ich könnte auch morgen sagen, NetCologne, war schön mit euch, aber ich gehe woanders hin. Da sind wir komplett frei geworden, weil wir die Strukturen geschaffen haben wie Schnellboote, die wir schnell adaptieren oder verändern können.

 

Joubin Rahimi

Also achtet ihr auch drauf, dass ihr nicht einen Lock-in-Effekt bekommt, oder?

 

Stefan Beyler

Ich habe das nicht verstanden.

 

Joubin Rahimi

Ihr achtet darauf, dass ihr nicht so einen Lock-in-Effekt habt.

 

Stefan Beyler

Absolut, ja, ja, genau.

 

Joubin Rahimi

Also übersehen AWS spezielle Methoden zu verwenden.

 

Stefan Beyler

Nein, wir versuchen immer so offen wie möglich zu sein. Deswegen auch, wenn wir neue Software kaufen, wir gucken, dass es so offen wie möglich ist. Wir gucken immer nach offenen APIs, nach Schnittstellen. Also nicht jetzt Open Source, das ist nicht so der Idee, aber wir gucken, dass es offen ist und dass sich auch jederzeit eigentlich ein System austauschen könnte.

 

Joubin Rahimi

Ja. Hat Ich weiß nicht, ob es auch ein Punkt ist, aber natürlich auch die Möglichkeit zu sagen, ich kann dann ja wechseln, weil ich habe den Lock-in-Effekt nicht dem Anbieter gegenüber.

 

Stefan Beyler

Wenn wir skalierungsfähig sein wollen, wenn wir wachsen wollen, wir wollen ja mit Megabad nach Europa gehen, wir wollen ja deutlich mehr wachsen, braucht man skalierungsfähige und veränderungsfähige Systeme, die quasi, wir machen es ja gemeinsam, wir sagen in 30 Tagen gehen wir in ein neues Land, dann machen wir das in 30 Tagen und können diese Produkte, wie wir hinten sehen, in 30 Tagen in ein neues Land mit neuer Währung, neue Sprache, haben wir alles vorbereitet.

 

Joubin Rahimi

Und nochmal Thema Souveränität, auch mit den Daten, Souveränität, das ist so der große Kampf oder die große Diskussion, die vielleicht auch politisch motiviert ist. Machen wir alles in Deutschland? Ihr macht ja mit NetCologne ganz, ganz viel. War das jetzt eine lokale Entscheidung, weil man in der Nähe ist, weil es ein gutes Angebot ist, oder wie stark spielt einfach das Thema Da können die Amis nicht drauf eine Rolle spielen.

 

Stefan Beyler

Also das würde für mich jetzt kein Thema spielen. Das Thema NetCologne ist eigentlich total einfach entstanden. Ich bin ja aus Wiesbaden und kannte in Köln niemanden, einen Dienstleister, und ich fange beim Megabad an und habe mir überlegt, ich muss die ganzen Services auslagern. Und dann habe ich den Platz hier schon gefunden, NetCologne, und habe gesagt, Mensch, ich will die Region auch stärken. Und dann habe ich gesagt, dann gehen wir zu NetCologne. Ich hätte natürlich Accenture oder IBM, hätte ich alles machen können, aber Ich fand das einfach gut, weil man mit NetCologne auf Augenhöhe arbeiten kann.

 

Joubin Rahimi

So als Kölscher Jung finde ich es auch einfach.

 

Stefan Beyler

Ja, ich kann mit dem Chef hier anrufen, das ist wunderbar, wirklich sehr schön, die Zusammenarbeit.

 

Joubin Rahimi

Und der Service ist, was ich auch mitbekomme, wir haben auch Teile bei NetCologne.

 

Stefan Beyler

Es passiert immer mal was im Rechenzentrum, aber—

 

Joubin Rahimi

Ist egal, auch AWS, ja, man kann sich vertrauen.

 

Stefan Beyler

Aber ich würde, wenn ich könnte, eher Amerika verhindern, wenn ich könnte, aber du kannst kein Microsoft und du kannst die Dinge nicht verhindern. Wir sind natürlich komplett 365, deswegen haben wir alles. Wir haben auch Microsoft Azure, da läuft auch unser Service drüber, unser Webservice drüber. Natürlich würde ich lieber nicht bei Microsoft, aber dazu no chance. Das ist einfach so. Und wenn der Trump meint, die Preise erhöhen zu müssen, dann ist es halt einfach so. Kannst du nicht ändern.

 

Joubin Rahimi

Oder wir auf einmal Zölle erheben.

 

Stefan Beyler

Kann alles passieren. Geht ganz schnell da drüben.

 

Joubin Rahimi

Da kommen wir dann zum Thema Flexibilität. 100% Zölle auf sowas, dann kannst du ja—

 

Stefan Beyler

Aber das ist für mich auch die Wichtigkeit, wenn ich irgendwas merke, was mich dann wirklich sehr, sehr stört, dass ich dann nicht den Lock-in-Effekt habe und ich kann nichts mehr tun, ich bin abhängig. Ich könnte handeln, weil ich halt den Datentransparenz habe.

 

Joubin Rahimi

Das glaube ich auch ganz wichtig, diese Erfahrung, die du jetzt gerade gesagt hast, die wir in unserem Schweinsgalopp durchlaufen. Gerade so jüngeren CIOs, die auch, bekommen wir häufig mit, so angefixt sind von den sehr guten vertrieblichen Marketingmaßnahmen, der großen Player, egal wo, das nicht wegzudrücken.

 

Stefan Beyler

Also die kommen natürlich auch zu mir, die großen Player, und ich habe da immer ein sehr einfaches Prinzip. Ich gucke mir an, wer ist Cloud Native? Das sind nicht so arg viele. Und der, der Cloud Native ist, macht bei mir einen PoC. Wir prüfen das, Vierteljahr, wie auch immer, mit einem ganz klaren Ergebnisziel, was wir erreichen müssen. Und dann, wenn das erreicht ist, dann gehen wir auch in der Partnerschaft mit dem, wie jetzt mit Atamya, zum Beispiel PIM Cloud Native, eines der wenigsten Systeme auf dem Markt, PIM, die Cloud Native sind. Da gibt es natürlich noch Lernkurven, aber die lernen wir jetzt gemeinsam, weil wir Partnerschaft eingegangen sind. Und von da bin ich sehr glücklich. Wir haben das in 6 Monaten, haben wir ein PIM-Projekt umgesetzt, wo andere sagten, das geht gar nicht, maximal oder minimal 2 Jahre. Hat in 6 Monaten funktioniert. Wir haben hier knapp 500.000 verschiedene Produkte. Und dann noch in verschiedenen Sprachen. Bin ich sehr glücklich drüber. Wir sind heute total flexibel mit den Produktstammdaten, die wir haben.

 

Joubin Rahimi

Und an sich, Atamya hat ja auch eine Erfolgsgeschichte. Also dass Knauf da eingestiegen ist, eggheads hat es ja auch mit rein, das umgebaut hat.

 

Stefan Beyler

Die kommen ja von eggheads. eggheads, das waren die. Ich habe das damals schon gekannt, war sehr gut. Dann haben die gesagt, okay, wir wollen eggheads jetzt ablösen, wir wollen Cloud Native werden. Und das hat mich total inspiriert. Weil Cloud Native.

 

Joubin Rahimi

War für uns als Partner auch witzig, weil mit Eggheads, boah, das ist echt alt damals, aber gut, dass sie es umgenannt haben und das jetzt so einen Schritt nach vorne. Und das zeigt auch was anderes Schönes. Jede Firma hat jetzt wirklich die Chance, auch noch mal einen neuen Schritt zu gehen. Genau. Also gar nicht den Kopf hängen lassen zu müssen, sondern das hat Knauf super gezeigt.

 

Stefan Beyler

Und die Systeme werden nicht mehr so mächtig, sie werden schmaler, sie werden auch web-serviceorientierter. Und von daher ist es wirklich eine sehr gute Entscheidung für uns gewesen und bin ich auch sehr glücklich darüber, in 6 Monaten so ein Projekt umzusetzen. Und es ist wirklich nur 6 Monate gelaufen.

 

Joubin Rahimi

Weiteres spannendes Thema ist ja neben Cloud Souveränität AI und darüber hatten wir ja gerade bisschen gesprochen. Wie geht ihr damit um oder wie würdest du auch, vielleicht ist es das Gleiche, damit umgehen?

 

Stefan Beyler

Also wir haben eine besondere Vorgehensweise gewählt. Dass wir gesagt haben: AI mega, KI super, brauchen wir unbedingt, es geht nicht mehr ohne. Aber wie schaffen wir es, dass es in der Organisation richtig ankommt? Also wie schaffen wir es, dass nicht nur ich als CTO es natürlich sehr, sehr intensiv nutze, auch die Mitarbeiter in der richtigen Art und Weise nutzen? Deswegen haben wir gesagt, wir machen erst mal eine KI-Organisation. Wir schaffen eine Organisationsform, wo wir sagen, wir haben Mitarbeiter, leitet KI und hat junge Mitarbeiter, die sind natürlich sehr Heiß wie Frittenfett auf KI. Die hat er auch bekommen. Und wir haben über dieses Organisationsverfahren quasi eine KI-Governance gemacht. Also wie geht man mit der KI um? Welches, die Claude oder Gemini, was soll benutzt werden? Was ist denn gut zu nutzen? Was ist nicht weniger gut? Also keine persönlichen Daten, also muss man ein bisschen auf Datenschutz achten. Und so haben wir es quasi eingeführt, erstmal organisatorisch. Nicht, dass jeder irgendwie irgendein Tool nutzen kann. Das geht ja ganz schnell heutzutage mit Kreditkarte runterladen, freischalten. Nee, das haben wir ordentlich eingeführt. Und dann gibt es quasi eine Projektsicht auf Projekte, die man mit KI umsetzen möchte.

 

Stefan Beyler

Die werden quasi in dem Team dort erarbeitet, werden in der GF vorgestellt und dann gibt man eine Freigabe oder nicht die Freigabe und lassen dann die Projekte laufen. Maximal 4 Wochen, 6 Wochen, nicht länger, weil da muss es schon durch sein oder der Pilot muss schon durch sein. Und so schaffen wir es quasi, KI in die Orga zu heben, weil wir wollten nicht, dass nur ein paar Mitarbeiter, wir wollten das breite Spektrum haben. Haben alle Führungskräfte einmal in KI geschult. Damit die wussten, was ist ein LLM, wie geht das Ganze, wie funktioniert das Ganze, damit die alle mal einen Gedanken machen können, wie würden sie KI implementieren. Und dann haben wir uns 5 Projekte rausgesucht, die von denen, wo ich gesagt habe, die sind gut, und haben die umgesetzt. Und mittlerweile machen wir sehr, sehr viel KI, also fast in jedem System, nicht nur Cloud Native, sondern auch KI muss drin sein. Also in den PIMs ist es auch drin, den wir haben, ja, ohne das geht's gerade viel besser.

 

Joubin Rahimi

Super Hebel.

 

Stefan Beyler

Super Hebel. Wir haben eine neue Suche auch implementiert mit Constructor. Das ist ein ganz neues amerikanisches Unternehmen, die eine neue KI-basierte Suche implementiert haben. Die haben wir jetzt bei uns auch eingesetzt. Das ist die Suche im E-Commerce, eine ganz andere Suche mit einer ganz anderen Wertschöpfung.

 

Joubin Rahimi

Und wie messt ihr das? Ihr messt das, ist wahrscheinlich die rhetorische Frage.

 

Stefan Beyler

Ja, wir messen, wir sind maximal Data-Driven hier. Jede Kennzahl, die es nur irgendwie im E-Commerce gibt, versuchen wir auszuwerten und versuchen immer an dieser Kennzahl auch wieder zu optimieren, wieder zu optimieren, zu optimieren.

 

Joubin Rahimi

Und wer sieht diese Kennzahlen? Also nicht nur für die Suche, sondern allgemein in dem Kontext.

 

Stefan Beyler

In der Firma?

 

Joubin Rahimi

Ja.

 

Stefan Beyler

Also wir haben mit Power BI, also von der Datenmechanik her, haben wir das gesamte, also die gesamte Auftragsdaten— Was dazugehört, haben wir in Snowflake gepackt, cloudbasiert, und haben darauf ein Power BI gesetzt und machen für das Unternehmen ein festes, klares, KPI-definiertes Reporting. Jeder der Mitarbeiter kann das sehen. Also wir sehen, wie schnell die Ware durchfließt. Wir wissen, wir sehen wirklich alles. Wir haben ein tägliches Berichtswesen, wöchentliches Berichtswesen und ein monatliches und jährliches. Und nichts anderes gilt bei uns. Das ist was Besonderes. Ja.

 

Joubin Rahimi

Alle, ich habe es ja auch kurz gesehen, ihr habt den Leitstand, da kann ja jeder drauf gucken.

 

Stefan Beyler

Da kann jeder drauf gucken. Kein Geheimnis. Kein Geheimnis. Wir fahren das völlig transparent.

 

Joubin Rahimi

Du siehst, wie schnell die Sachen rausgehen, wo auch die Thresholds sind, wenn was zu lange dauert und so, das sieht ja jeder.

 

Stefan Beyler

Und das erkennen wir auch sehr schnell. Wir haben viele Punkte eingebaut, wo wir dann auch sofort informiert werden per WhatsApp, wo auch immer, oder irgendwelche SMS oder E-Mails, wo dann sofort Da ist jetzt was, der Checkout hängt vielleicht ein bisschen. Also wir sehen das sofort.

 

Joubin Rahimi

Wie verändert sich dadurch die Kultur im Unternehmen? Ganz natürlich Betriebsrat, ist alles irgendwie, du siehst, wie die Arbeit ist. Das ist ja ganz häufig die Argumentation, die wir hören. Aber ich habe nicht das Gefühl, dass die Kollegen, die sind ja mega, mega Bad-mäßig gut drauf.

 

Stefan Beyler

Ja, wir haben ja sogar, vielleicht können wir das auch einspielen später, sogar einen eigenen Song hier von Megabad, den die Mitarbeiter gemacht haben. Also den Mediapark, den können wir gerne dazu nehmen. Ja, wir haben keinen Betriebsrat. Wir haben eine sehr starke Nähe zu den Mitarbeitern und die Mitarbeiter haben eine sehr starke Nähe zu unserer Wertschöpfung E-Commerce und Logistik. Und wir haben sogenannte Interessenvertreter bei uns implementiert, mit denen ich mich alle 4 Wochen treffe, frage, was gibt's los, gibt's irgendwelche Sorgen, und dann besprechen wir schon die Sorgen und Nöte. Und so schaffen wir es aber auch, Auch mit den ganzen Bildschirmen hier, wo die ganzen Daten draufstehen, dass die Mitarbeiter in der Firma mit gemeinsam dabei sind. Und wenn wir wie in den Peak-Zeiten zu, im November, wo wir die Peak-Zeiten haben, wir ein bisschen mehr mal auf den Druck haben, dann machen wir eine Sitzung, eine Veranstaltung kurz in der Halle und eben, wir brauchen mal ein bisschen mehr Leute, könnt ihr ein bisschen länger bleiben? Alles kein Problem, weil sie werden, sie wollen dafür sorgen, dass allen uns gut geht. Das ist wichtig.

 

Joubin Rahimi

Und ich glaube, das Verständnis wächst dann ja auch, wenn es der Firma gut geht, dann kann es ja jedem Einzelnen auch gut gehen. Und wenn es der Firma nicht gut geht, dann geht es keinem gut.

 

Stefan Beyler

Und in der Logistik haben wir auch so ein bisschen Provisionierung, das heißt, umso mehr Umsatz, umso mehr verdienen die Logistiker. Und deshalb auch für jeden gleich. Die werden alle gleich behandelt und immer anteilig vom Umsatz kriegen die ihren Bonus jeden Monat. Das heißt, wenn sie mehr machen, gibt es auch mehr Geld hinten raus.

 

Joubin Rahimi

Und Transparenz, wo das steht, und wenn du siehst, da kommt jetzt wenig rein, dann—

 

Stefan Beyler

Und ich glaube, es ist total wichtig, dass wir Transparenz leben und Transparenz vorleben. Deswegen auch überall, wie gesagt, die Bildschirme, dass jeder weiß, wo wir stehen. Und jeder weiß, wann das Monatsziel erreicht ist oder nicht erreicht ist. Also das wird völlig transparent gelebt.

 

Joubin Rahimi

Ja, ich glaube, das ist eine sehr schöne Art zu führen. Und du bist ja nicht nur hier, du berätst ja auch andere Firmen. Ja, korrekt, richtig, genau. Das sind auch Sachen, die du mitnimmst und weitergibst.

 

Stefan Beyler

Das ist auch, wo ich, ja, ich habe andere Mandate, wo ich Firmen unterstütze, und das ist genau das, wo ich meine Erfahrung mit einbringe und sage, Mensch, bisschen mehr Transparenz, Leute mitnehmen, verantwortlich machen, die Leute, Ergebnisse abfragen.

 

Joubin Rahimi

Jetzt haben wir viel über Megabad gesprochen, aber ich würde gerne auch das noch mal anzapfen. Ist das okay?

 

Stefan Beyler

Was willst du denn wissen dort?

 

Joubin Rahimi

Mein Wissen. Und machen wir so, Was war der größte, wir sagen es nicht in unserer Generation, aber der größte Fuck-up, würden die Jüngeren sagen, den du erzählen magst? Wo du sagst, da hast du dann auch noch gut was mitgenommen.

 

Stefan Beyler

Also eine schlechte Erfahrung kann ich durchaus mal erzählen und auch für mich eine sehr wichtige Erfahrung im Leben. Ich war ja 8 Jahre bei S. Oliver in der Geschäftsleitung. CEO und hatte dann das Gefühl gehabt, ich muss mal in eine ganz große Firma gehen, und zwar zur Firma Neckermann. Neckermann.de, der größte E-Commerce-Laden Europas, eine Milliarde Umsatz. Und dann hat mich Neckermann angeheuert und ich habe aber festgestellt, was ein Konzern ist und was ein Handel ist.

 

Joubin Rahimi

Okay.

 

Stefan Beyler

Also inhabergeführter Handel. Ja.

 

Joubin Rahimi

Bist du lieber Inhaber?

 

Stefan Beyler

Inhabergeführt ist Oliver. Danach war ich wieder beim Inhaber. Ich erkläre, warum. Neckermann habe ich gemerkt, hier wirst du nach Zahlen, Daten, Fakten als CEO gesteuert. Du kannst nicht frei verwalten. Du kannst nicht innovativ werden, sondern du musst dein CapEx und dein OpEx muss auf den Punkt genau hinten rauskommen. Und da habe ich mir geschworen, in meinem Leben der Zukunft, ich werde niemals mehr als CEO an den CFO berichten. Weil der CFO steuert dich nach Zahlen, Daten, Fakten. Aber du kannst nicht mehr innovativ werden. Du kannst keine Veränderungen mehr treiben. Du kannst keine Ideen entwickeln, weil du musst ja auf dem Opex und Capex stehen. Und deswegen war für mich der Entschluss auch gar nicht lange bei Neckermann zu bleiben, weil ich nichts verändern konnte. Und bin auch relativ zeitnah gegangen zu New Yorker, zum Inhaber, wo ich dem Inhaber gesagt habe: Ich komme sehr gerne, aber ich berichte nicht mehr dem CFO. Habe ich gesagt? Verstehe ich.

 

Joubin Rahimi

Ich habe auch keinen Bock drauf, mit dir darüber zu reden. Auch wenn es uncool ist.

 

Stefan Beyler

Und damit kann, also es ist halt immer die Frage, wo berichtet der IT-Chef hin? Wenn er in die Organisation an den CEO berichtet, dann ist es mehr innovativ und mehr handelsgetrieben und berichtest du an den CFO, ist es halt mehr zahlengetrieben und du musst die Zahlen einhalten.

 

Joubin Rahimi

Verwalten eher noch.

 

Stefan Beyler

Und ich bin auch bei Megabad angetreten, um nicht zu verwalten, sondern zu managen. Und das ist das Ergebnis dann.

 

Joubin Rahimi

Das ist natürlich auch spannend, weil ihr seid der PE-Backed.

 

Stefan Beyler

Richtig.

 

Joubin Rahimi

PE-Backed ist der CFO meistens extremst wichtig, aber ihr lebt das ja doch ein bisschen anders.

 

Stefan Beyler

Wir leben es auf einer Ebene und das läuft sehr gut. Also das war so der Fakt, wie du gesagt hast, was ich im Leben erlebt hatte, und deswegen ist es sehr schwierig für einen IT-Leiter unter dem CFO richtige Performance zu geben, außer nur zu verwalten.

 

Joubin Rahimi

Das ist auch für alle Unternehmenslenker und CEO.

 

Stefan Beyler

Für mich gehört heute der CEO ins Board, der gehört mit zur Geschäftsentscheidung, der muss frühzeitig involviert werden. Und wie es auch hier gesehen, kann man viele Dinge auch treiben und die Firma auch nach vorne bringen. Aber es geht nur, wenn du als CEO auch die Macht dazu hast.

 

Joubin Rahimi

Wie hat sich denn die Rolle verändert über die sagen wir mal 20, 22 Jahre des CIOs oder IT-Leiter, hat man ja damals auch häufig gesagt.

 

Stefan Beyler

Also IT- oder DV-Ort-Leiter waren ja die Leute, die im Rechenzentrum waren. Lange war ja der Titel CIO ein Hype. Ich habe aber gelernt, dass der CTO noch ein ganz anderes Thema hochbringt. Und ich habe es auch nicht verstanden. Ich bin ja hier CTO, weil unsere Investor sagen, FSN Capital, Der CTO ist für die operative IT verantwortlich und für die Entwicklung verantwortlich. Und die Definition eines CEOs heißt, der ist für den operational Prozess verantwortlich, also verwalten. Und der CTO ist mehr der Macher, der Veränderer. Und deswegen glaube ich, ist es jetzt vom IT-DV-Ort-Leiter zum IT-Leiter zum CEO, glaube ich, ist jetzt viel CTO die nächste Stufe. Um das ganzheitlich zu betrachten.

 

Joubin Rahimi

Ist der CTO quasi ein CIO plus CDO? Weil häufig ist ja, ich packe noch einen CDO hin und der hängt dann so ein bisschen in der Luft.

 

Stefan Beyler

Erfahre ich häufig. Also ich könnte mich als CTO vorstellen, aber das ist natürlich immer die Frage, wo man letztendlich herkommt. Der CTO kommt ja nicht so stark aus der, also glaube ich, aus der tiefen Technologie, aber du musst natürlich auch Technologie sehr gut beherrschen. Damit du auch den CIO richtig repräsentieren kannst und musst natürlich auch Entwicklung beherrschen, wo die Reise hingeht. Und der CDO macht ja die digitalen Prozesse auf einer etwas höheren Flughöhe. Ich glaube, der CDO braucht einen CTO und CIO, aber ist natürlich viel zu teuer am Ende des Tages, oder es vereint eine Person.

 

Joubin Rahimi

Ja, die Diskussion ist immer spannend und wie implementierst du das? Ich glaube, das hilft auch einfach da schon mal. CIO ist eher jemand, der operativ und verwaltet, CTO weiterdenkt.

 

Stefan Beyler

Deswegen, bei S. Oliver wurde ich ja immer auch von der IBM Chief Innovation Officer, weil den Titel gibt es ja gar nicht. Den kenne ich gar nicht offiziell, aber genau das war es. Ich war der CEO, der operativ alles sicherstellt und der auf der anderen Seite aber auch Innovation treibt.

 

Joubin Rahimi

Wenn du jetzt deinem jüngeren Ich, 20 Jahre jünger, Tipps geben würdest, also jungen CIO, vielleicht auch in der Gruppe, was würdest du mitgeben?

 

Stefan Beyler

Wichtig: Operative Exzellenz. Aus der operativen Exzellenz heraus hast du Möglichkeiten, dass du neue Ideen entwickeln kannst. Leider scheitert es meistens an der operativen Exzellenz, weil irgendwas hängt, irgendwas geht nicht und am Ende ist die IT schuld, Also der CEO schuld, weil er nicht die Operative voll in der Kontrolle hat. Der muss sie voll in der Kontrolle haben und kann dann darauf wachsen und kann dann sich neue Ideen entwickeln. Aber das Operative muss funktionieren.

 

Joubin Rahimi

Das schließt auch, da wir ja ein bisschen zusammenarbeiten, in den Steering Spins bist du ja sehr tief in der Thematik drin. Also Wassermelonen-Status, sage ich immer ganz gerne, Es ist ja schrecklich, alles grün außen und kaum stellst du eine Frage, bohrst du einmal rein und merkst, oh rot, deswegen Wassermelone. Ja, ja. Du drillst dich da ja auch tief dann in die Themen rein. Was meinst du mit operativer Exzellenz?

 

Stefan Beyler

Oder ist das ein Teil davon? Ja, das ist ein Teil davon. Ich habe halt Glück, da ich mal bei der IBM auch ursprünglich mal war und Systemingenieur dort gelernt habe, kenne ich halt die Tiefen der Technologie.

 

Joubin Rahimi

Du bist eigentlich auch techie.

 

Stefan Beyler

Ich bin auch techie, aber lange her. Und ich kenne die Technologie sehr, sehr gut. Die hat sich nicht wesentlich verändert, immer mal verändert, wie auch immer. Aber eigentlich ist sie gleich geblieben, wie das mit dem Serviceorientierten Architektur. Hat sich ja auch nicht groß verändert. Und das ermöglicht mir durch dieses Denken, dieses Denkmuster, einfach in dieses Thema mich reinzufräsen und dann halt auch mal die bestimmten Fragen zu stellen, wo dann alle kurz aufwachen und oh, der hat irgendwas getroffen. Aber dann mit den Mitarbeitern arbeiten, mit den Menschen die richtigen Dinge tun. Das macht am Ende dann auch das Ganze erfolgreich.

 

Joubin Rahimi

Und da habe ich noch eine andere Frage in dem groben Kontext, wo wir gerade dabei sind, der jüngeren Generation was mitzugeben. Jetzt sind deine Kinder schon weitaus dem Studienalter raus.

 

Stefan Beyler

Ja, ja.

 

Joubin Rahimi

Aber wenn du jetzt einen Patensohn hättest, der mit dem Abitur oder Patentochter mit dem Abitur fertig wird, was würdest du dem Kind raten Richtung Studium? Also nehmen wir mal Studium, kann auch Ausbildung sein.

 

Stefan Beyler

Pass auf, da habe ich eine ganz einfache Meinung zu, ganz klare Meinung. Also mein Sohn Patrick ist sehr, sehr erfolgreich und damals war die Frage, was für ein Studium soll er machen?

 

Joubin Rahimi

Ja, genau.

 

Stefan Beyler

Und da habe ich gesagt, gar keins. Du gehst arbeiten. Du machst eine Lehre. Du lernst Handeln. Hat er auch gemacht. Und der war dann so angefixt, der hat bei S. Oliver auch gearbeitet, mit mir gemeinsam, da war er New Yorker, und der ist so angefixt von der Arbeit und von dem Tun, dass er gar kein Studium heute mehr braucht. Und er ist sehr, sehr erfolgreich, ist bei Nike heute als Senior Director, verantwortet sehr viel und der hat es einfach im Leben erlebt. Weil ich glaube, das ist aber nur meine persönliche Meinung, dass die jungen Leute heute viel zu lange studieren, bis Ende 20, noch nichts verdient, nur irgendwas gelesen, sondern einfach mal arbeiten.

 

Joubin Rahimi

Spannend, dass du sagst, gar nicht studieren. Hast du denn studiert?

 

Stefan Beyler

Nein.

 

Joubin Rahimi

Ich auch nicht.

 

Stefan Beyler

Und trotzdem erfolgreich.

 

Joubin Rahimi

Meine Eltern sind ganz glücklich, was aus uns Kindern geworden ist.

 

Stefan Beyler

Ich glaube, wenn man sich mit den Themen richtig beschäftigt und Bock dazu hat, dann lernst du dein Studium während deiner Arbeit. Das lernst du. Du musst halt keinen Titel haben. Ich habe jetzt Elektrotechnik ein bisschen studiert, aber ich habe es auch nicht fertig gemacht. Ich bin an meiner Arbeit gewachsen. Und recht erfolgreich gewachsen. Und von daher, ich glaube halt, ein 28-Jähriger oder ein 29-Jähriger könnte auch mal arbeiten und mal das Berufsleben erleben, damit er weiß, was es bedeutet.

 

Joubin Rahimi

Und wenn du weißt, du bist auf der Fläche und kennst die Probleme.

 

Stefan Beyler

Ich sag's immer zu meinem Sohnemann: Der Fußabdruck im Schnee muss deiner sein.

 

Joubin Rahimi

Ja.

 

Stefan Beyler

Weil der ist gefährlich und auch kann sehr positiv sein. Aber geh doch diesen Weg mutig und sammle dir Wissen, schätze das Risiko ein, geh den nächsten Schritt. Also, und ich glaube, dass, ich kenne viele Jugendliche, die einfach nur noch studieren, noch mal Master, noch mal Master.

 

Joubin Rahimi

Auslandssemester.

 

Stefan Beyler

Ja, das kann man ja machen wegen der Sprache, finde ich auch. Also Englisch, Native finde ich total wichtig heutzutage. Ich kann es leider nicht, aber die Jugend soll es können. Aber die sollen die Probleme auf der Arbeit erleben. Da lernen sie ganz viel.

 

Joubin Rahimi

Real life.

 

Stefan Beyler

Exakt. Und dann bin ich der Meinung, kann man auch erfolgreich werden. Da brauchst du keinen Doktor, gar nichts. Du musst es nicht haben.

 

Joubin Rahimi

Gerade wo es sich doch so schnell ändert. Ich habe Zahlen jetzt gesehen, was mit Informatikern Also studierte Informatiker gerade nach der Uni, wie viele nicht einen Job bekommen, ist in Amerika gerade bei 8%, das ist sehr hoch, das war unter 4%. Das ist jetzt so wie bei Philosophiestudenten, die halt von einer höheren Basis auf 8% runterkommen. Und spannend ist, dass einige Firmen in Bezug auf AI dann die Philosophen einstellen, weil sie sagen, die Technik da haben wir genug Personen. Aber einen Wertekompass, diese globalen Fragen zu haben, das finde ich spannend.

 

Stefan Beyler

Ja, ist ja auch. Also, warum, wieso, weshalb. Also nicht die Fachlichkeit, auch die Emotionalität und die emotionale Intelligenz, das sind ja die entscheidenden Faktoren, wie du heute gewinnst. Also nicht, ich code irgendwas oder wie prompte ich was. Es ist nicht das, Da gewinnst du nicht mit.

 

Joubin Rahimi

Total.

 

Stefan Beyler

Da geht es darum, wie man mit den Menschen umgeht, wie man Menschen mitnimmt. Also echt Leadership.

 

Joubin Rahimi

Total. Und Stefan hat auch gesagt, was uns auszeichnet oder Kollegen von uns, sich reinzuversetzen in deine Situation. Und im Vorgespräch hat Stefan kurz seinen Platz geräumt und gesagt: Setz dich mal hier hin. Ja, und ich glaube, das ist doch das, was wir haben.

 

Stefan Beyler

Und heute in meinem Alter, jetzt bin ich ja schon ein paar Tage älter, ich versuche, die Menschen zu befähigen, Das, was ich in meinen ganzen Jahren gelernt habe, einfach weiterzugeben, damit es in deren Leadership menschlich, sozial, mit den Menschen ordentlich, respektvolles Umgehen. Also auch wir haben hier, ich glaube, 20 Nationen am Arbeiten. Du musst mit allen Menschen respektvoll umgehen. Egal welche Farbe, welche Herkunft. Manchmal vergessen wir das aber leider.

 

Joubin Rahimi

Das ist sicherlich, wenn ich die politische Debatte sehe, nicht die richtige Richtung. Aber da wollen wir gar nicht abgehen. Wir machen auch kein EU-Bashing. Ich möchte einfach nur Danke sagen für deine Zeit, für die insights, und ich glaube, wenn Fragen da sind über LinkedIn und Co., gerne in die Kommentare. Du stehst bestimmt auch zur Verfügung.

 

Stefan Beyler

Sehr gerne.

 

Joubin Rahimi

Ich finde es auch schön, dass du sagst, das Wissen weitergeben ist das, was du gerne magst.

 

Stefan Beyler

Also schön, dass du da warst und dass du unsere Logistik mal erleben konntest.

 

Joubin Rahimi

Ist doch lauter, als ich gedacht habe.

 

Stefan Beyler

Ja, und ich hoffe, ich konnte ein paar Informationen weitergeben. Wenn Fragen sind, sehr gerne einfach im Kommentar.

 

Joubin Rahimi

Okay, danke Stefan, danke fürs Zuschauen und Zuhören, und dir dann erstmal noch eine schöne Sommerzeit.

 

Stefan Beyler

Danke, und wir sehen uns.

 

Joubin Rahimi

Genau, ganz sicher.

 

Stefan Beyler

Tschüss!

 

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Dann kontaktiere uns gerne direkt.

  • Joubin Rahimi

    Managing Partnersynaigy

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